Digitale Stadt – Herausforderung und Lösungen

digitale stadt
On: 12. Mai 2016
In: Blog
Views: 526
 Like

Verwaiste Innenstädte, stetig wachsender Leerstand bei Geschäften und Restaurants – diese oft beobachtete Entwicklung in deutschen Klein- und Mittelstädten griff die NrEins AG am 9. September beim Praxistag „Digitale Stadt – umgesetzt“ auf. Wir durften in einem Fachgespräch mit Moderatorin Diana Schell zum Gelingen des Tages beitragen.

Die digitale Stadt kann ein Turbo für die Wirtschaft sein – leider stellt sich die Realität ein klein wenig anders dar. Man muss wohl heutzutage nicht mehr darüber philosophieren, dass stetig mehr Umsätze der Verbraucher ins Internet abfließen. Immer mehr Güter werden online bestellt und kommen bequem nach Hause. Auf der anderen Seite sucht der Verbraucher natürlich auch einen gewissen Service, die Beratung vor Ort. Dazu kommt die Transparenz: eine Suche im Internet führt ganz schnell zu den gewünschten Ergebnissen, sei’s die neue Lederjacke, das neue Auto oder ein Fernseher. Das macht es natürlich einfach, die ganze Bandbreite des Angebotes und natürlich auch die Preise miteinander zu vergleichen. Ausdruck dessen ist das enorme Wachstum von Amazon! Das amerikanische Unternehmen hat im vergangenen Jahr ca. 20 % an Umsatz in Deutschland zugelegt, ein Ende dieses Wachstums ist nicht in Sicht (11,9 Milliarden Dollar flossen im deutschen Markt, das sind fast 1,5 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr; um Wechselkurseffekte von Dollar zu Euro bereinigt, dürfte der mit rund 13 Prozent angegebene Umsatz Berechnungen des Branchenportals „Exciting Commerce“ zufolge tatsächlich an der 20-Prozent-Marke kratzen)

Bei Amazon kann man inzwischen alles bestellen, dazukommen eine Unmenge an Internetshops zu jedem einzelnen Nischenprodukt. Das heißt, dass sich die Händler in unseren Innenstädten nicht, wie vor zehn Jahren noch, mit den großen Einkaufszentren auf der grünen Wiese vergleichen lassen müssen, sondern mehr und mehr mit dem Onlinehandel. Und da hilft es nicht, wie oft beobachtet, dass man sich für diese Entwicklung selbst bedauert und sich über leer stehende Läden in Innenstädten mokiert, sondern man muss auf diese neue Entwicklung reagieren und den Sprung in die neue Zeit mitgehen. Die Gretchenfrage, die übrigens weltweit die Handelsverbände und Wirtschaftsförderer bewegt, ist tatsächlich, wie man das effizient anstellt.

Transparenz hat etwas mit Information zu tun – der Verbraucher hat heute auf Knopfdruck jede Information bei sich zu Hause, die er benötigt. Er weiß, wie er bei Zalando seine Schuhe kaufen kann, bei Optiker24 seine Brille bestellt und wie er seine Neue Lederjacke bei Otto.de bezieht. Aber welche tolle neue Teesorten im Teeladen in Mittweida auf der Rochlitzer Straße und welcher neue lecker Käsesorten bei Käse-Voigt Mittweida zu haben sind, das findet er nicht. Und hier müssen wir ansetzen: es braucht Transparenz und Information.

Wichtig: Der Verbraucher möchte lokal in formiert werden! Verbraucher suchen an den unterschiedlichsten Orten mit ihrem Smartphone nach lokalen Informationen, von zuhause (83 %), im Freien (45 %), in Geschäften und Einkaufszentren (40 %), auf der Arbeit (38 %) und auf Reisen (30 %). Und egal, wo und wann Konsumenten nach lokalen Informationen suchen, sie suchen mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Adresse eines Geschäfts, einer Wegbeschreibung dorthin oder nach den Öffnungszeiten.

Merke: Suchanfragen führen zu Handlungen!
82 % der Konsumenten, die nach Informationen auf ihrem Smartphone suchten, handelten, nachdem sie die Information, eine Anzeige, eine relevante Website gesehen hatten. Einer von drei suchte ungeplant ein Geschäft auf und einer von fünf entschloss sich, einen nicht geplanten Kauf zu tätigen. Im Allgemeinen unterstützt die Suche Konsumenten stark über alle Branchen hinweg und resultiert in Handlungen. Mehr als zwei von drei behaupten, dass die Websuche ihnen stark bei der Kaufentscheidung für ein Produkt oder eine Dienstleistung geholfen hat. 43 % wurden innerhalb einer Stunde nach der Suche aktiv. Verbraucher, die viel online suchen, sind eine bedeutende Zielgruppe für Werbetreibende, da diejenigen die suchen, dazu neigen, auch zu handeln.

Die oft beobachtete Zurückhaltung der Gewerbetreibenden in kleinen Städten ist daher vollkommen fehl am Platze.

Jolly Dash hat sich mit seinen Onlinelösungen auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, rufen Sie uns doch einfach mal unter 03727 9816896 an. Gern können Sie uns auch eine E-Mail an Info@JollyDash.de senden.

Tags: , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *